Und die Verdorbenen
sollten besser sterben.
Ich habe... die Macht dazu, mit diesem Heft.
Es kommt jetzt nur...
auf meine psychische Stärke an."
Allegemeines:
Genre : Drama, Mystery, Thriller
Kategorie : Shounen
Autor : Text - Tsugumi Ouba
Zeichnungen - Takeshi Obata
Originaltitel : Desu Nouto
Manga : 12 Bände (abgeschlossen)
Anime : 2 Staffeln (25 & 12 Folgen)
Jahr : 2003
Handlung:
Die Welt ist vollkommen verdorben! So sieht das zumindest der Oberschüler Light Yagami aus Tokyo. Als er plötzlich auf dem Schulhof ein seltsames, pechschwarzes Heft mit der Aufschrift "Death Note" findet, glaubt er der beigefügten Anleitung zunächst nicht. Wie sollte auch man mit einem bloßen Heft einen Menschen umbringen? Nur aus Neugierde benutzt er das Death Note nur ein, zwei Mal und tötet damit einen Amokläufer und einen Mann, der eine Frau vor einem Laden belästigt hat. In Lights Augen Verbrecher, um die es nicht Schade ist. Light tötet auch noch weitere Verbrecher, doch dann erscheint ihm der Shinigami Ryuk, der ihm erklärt, der eigentliche Besitzer des Death Note zu sein. Er hatte das Heft aus Langeweile in die Menschenwelt geworfen und hofft auf Unterhaltung.
Diese Unterhaltung bekommt er, als ein besonderer Mann auf der Bildfläche erscheint. Der beste Detektiv der Welt, L, der auf die Morde an den Verbrechern aufmerksam geworden ist und versucht, den Fall um "Kira" (von "Killer") zu lösen und Light dabei erschreckend dicht auf den Fersen ist.
Review (Anime, Staffel 1):
Meiner Meinung nach war die erste Staffel des Anime sehr spannend und fesselnd. Wenn man einmal angefangen hat, ihn zu sehen, kann man nicht mehr aufhören. Allerdings war die Storyline, ehrlich gesagt, für mich zu vorhersehbar.
Dennoch überzeugte mich die interessante Charakterentwicklung, die mich auch gleichermaßen etwas abgeschreckt hatte. Zum Beispiel dachte ich, bevor ich Misa Amane aus Death Note kennenlernte, dass ein Charakter im Laufe der Story klüger werden kann aber nicht dümmer. Die Art, wie professionell sie herausfand, dass Light Kira ist, hat mich umgehauen. Danach wurde sie zunehmend leichtsinniger.
Die Atmosphäre des Anime ist mal düster, unheimlich und verstörend, mal einfach aufreibend und spannend, mal lustig und ironisch bis zynisch. Das hat mir sehr gefallen.
In Death Note gibt es nur eine Handvoll wichtiger Charaktere. Mag sein, dass ich bei God Child und Kuroshitsuji von den vielen interessanten Charakteren geschwärmt habe, bei Death Note, allerdings, war es mir um einiges lieber, dass die Charaktere übersichtlich bleiben. Die Story ist auch ohne viele handelnde Personen schon kompliziert genug.
Der gesamte Plot ist genial und logisch aufgebaut. Tsugumi Ouba muss ein verrücktes Genie sein, das sich wirklich Mühe dabei gegeben hat, eine kluge Story zu entwickeln.
Am meisten hat mir der intellektuelle Kampf zwischen Light und L gefallen. Dabei konnte ich zwar den weiteren Storyverlauf erahnen, aber das Ende der ersten Staffel war dennoch überraschend.
Review (Anime, Staffel 2):
Fünf Jahre später beteiligt sich Light ganz massiv an den Ermittlungen zum Fall "Kira".
Ihm kommen zwei geheimnisvolle Jungen, Near und Mello, in die Quere, die anscheinend L's Nachfolger sind und auf eigene Faust gegen Kira ermitteln: Near zusammen mit der SPK (Special Provision for Kira) und Mello zusammen mit der Mafia. Dabei erweisen sich die beiden als auf ihre Weise sehr geschickt.
Zudem scheint Kira in der Welt jede Menge "aufgeräumt" zu haben. So ist die Zahl der Verbrecher rapide abgesunken und die Zahl der Kira-Anhänger genauso rapide gestiegen.
So erscheinen auch "falsche Kira", also extreme Anhänger, auf der Bildfläche, wie Teru Mikami und Kiyomi Takada, zu denen Light persönlich Kontakt aufnimmt und zu seinen Zwecken nutzt.
Allgemein hat sich wenig verändert im Gegensatz zu der ersten Staffel. So gesehen könnte ich an dieser Stelle nur meine oben genannte Ansicht wiederholen.
Einzig und allein anzumerken wäre, dass der feste Wille, der Beste zu sein, sich in Mellos Gehirn gebrannt hat und ihn unerbittlich gegen Near und Kira gleichemaßen vorgehen lässt. Das war wirklich sehr spannend.
Review (Manga, Stand: Band 12):
Ich habe zuvor oft gehört, dass der Manga spannender sei als der Anime.
Allerdings kann ich nur sagen: Der Anime war genial, der Manga langweilig.
Die vielen komplizierten Schlussfolgerungen und Erklärungen waren nervig und ich habe sie oft einfach überblättert. Das führte unweigerlich dazu, dass ich die Manga mehrmals lesen musste, um die Zusammenhänge zu verstehen (ein kleiner Fail meinerseits :*). Gegen Ende musste ich mich wirklich überwinden, um weiterzulesen.
Dennoch mochte ich die Tatsache, dass Matt (wenn auch nur ein wenig) öfter vorkam als im Anime und vor allem, dass einige Stellen im Manga anders und teilweise anschaulicher sind. Im Großen und Ganzen hält der Anime allerdings sehr am Manga fest, was ich gut bewerte.
Auswertung:

Sowohl Anime als auch der Manga waren letzten Endes sehr gut. So gesehen, gebe ich Death Note aufgrund der genialen Story und der Mühen, die Tsugumi Ouba und Takeshi Obata in dieses Werk, das einen nicht mehr so schnell loslässt, gesteckt haben müssen, vier von fünf Sternen.
Wer das anders sieht:
I
I
v
Kommentare
Trivia:
- Bisher sind zwei Live Action Movies namens "Death Note" und "Death Note - The Last Name" auf deutsch erschienen. In Japan allein spielten die beiden Filme umgerechnet über 60 Millionen Doller ein. Zudem war Tatsuya Fujiwara, der Light Yagami spielte, zwei Wochen lang auf Platz Eins der japanischen Kino-Charts.
- Es gibt drei Death Note Videospiele, die bisher alle ausschließlich auf japanisch und für den Nintendo DS erschienen sind.
1. Death Note: Kira Game (Desu Nouto Kira Geemu)
2. Death Note: L's Successor (Desu Nouto Eru no Tsugu Mono)
3. L the Prologue to Death Note - Rasen no Wana - (L the Prologue to DEATH NOTE - Rasen no Torappu -)
- Bisher sind zwei Light Novels zu Death Note erschienen, unter anderem auch auf deutsch beim Verlag TokyoPop. Der erste Novel ist "Death Note: Another Note: Los Angeles BB Renzoku Satsujin Jiken" von Ishin Nishio, der vor dem Kira Fall spielt, von L's früheren Ermittlungen zusammen mit Naomi Misora berichtet und von Mello erzählt wird. Der Zweite, "Death Note: L change the WorLd", ist die Fortsetzung der beiden Live Action Movies.
Handlung:
L vs Light |
Die Welt ist vollkommen verdorben! So sieht das zumindest der Oberschüler Light Yagami aus Tokyo. Als er plötzlich auf dem Schulhof ein seltsames, pechschwarzes Heft mit der Aufschrift "Death Note" findet, glaubt er der beigefügten Anleitung zunächst nicht. Wie sollte auch man mit einem bloßen Heft einen Menschen umbringen? Nur aus Neugierde benutzt er das Death Note nur ein, zwei Mal und tötet damit einen Amokläufer und einen Mann, der eine Frau vor einem Laden belästigt hat. In Lights Augen Verbrecher, um die es nicht Schade ist. Light tötet auch noch weitere Verbrecher, doch dann erscheint ihm der Shinigami Ryuk, der ihm erklärt, der eigentliche Besitzer des Death Note zu sein. Er hatte das Heft aus Langeweile in die Menschenwelt geworfen und hofft auf Unterhaltung.
Diese Unterhaltung bekommt er, als ein besonderer Mann auf der Bildfläche erscheint. Der beste Detektiv der Welt, L, der auf die Morde an den Verbrechern aufmerksam geworden ist und versucht, den Fall um "Kira" (von "Killer") zu lösen und Light dabei erschreckend dicht auf den Fersen ist.
Review (Anime, Staffel 1):
![]() |
Misa Amane - Lights größter Fan und selbsternannte Freundin |
Dennoch überzeugte mich die interessante Charakterentwicklung, die mich auch gleichermaßen etwas abgeschreckt hatte. Zum Beispiel dachte ich, bevor ich Misa Amane aus Death Note kennenlernte, dass ein Charakter im Laufe der Story klüger werden kann aber nicht dümmer. Die Art, wie professionell sie herausfand, dass Light Kira ist, hat mich umgehauen. Danach wurde sie zunehmend leichtsinniger.
Die Atmosphäre des Anime ist mal düster, unheimlich und verstörend, mal einfach aufreibend und spannend, mal lustig und ironisch bis zynisch. Das hat mir sehr gefallen.
In Death Note gibt es nur eine Handvoll wichtiger Charaktere. Mag sein, dass ich bei God Child und Kuroshitsuji von den vielen interessanten Charakteren geschwärmt habe, bei Death Note, allerdings, war es mir um einiges lieber, dass die Charaktere übersichtlich bleiben. Die Story ist auch ohne viele handelnde Personen schon kompliziert genug.
Der gesamte Plot ist genial und logisch aufgebaut. Tsugumi Ouba muss ein verrücktes Genie sein, das sich wirklich Mühe dabei gegeben hat, eine kluge Story zu entwickeln.
Am meisten hat mir der intellektuelle Kampf zwischen Light und L gefallen. Dabei konnte ich zwar den weiteren Storyverlauf erahnen, aber das Ende der ersten Staffel war dennoch überraschend.
Review (Anime, Staffel 2):
Fünf Jahre später beteiligt sich Light ganz massiv an den Ermittlungen zum Fall "Kira".
Near und Mello vs Kira oder Near vs Mello? |
![]() |
Die beiden falschen Kira Teru Mikami & Kiyomi Takada |
Matt ist Mellos Komplize |
So erscheinen auch "falsche Kira", also extreme Anhänger, auf der Bildfläche, wie Teru Mikami und Kiyomi Takada, zu denen Light persönlich Kontakt aufnimmt und zu seinen Zwecken nutzt.
Allgemein hat sich wenig verändert im Gegensatz zu der ersten Staffel. So gesehen könnte ich an dieser Stelle nur meine oben genannte Ansicht wiederholen.
Einzig und allein anzumerken wäre, dass der feste Wille, der Beste zu sein, sich in Mellos Gehirn gebrannt hat und ihn unerbittlich gegen Near und Kira gleichemaßen vorgehen lässt. Das war wirklich sehr spannend.
Review (Manga, Stand: Band 12):
Allerdings kann ich nur sagen: Der Anime war genial, der Manga langweilig.
Die vielen komplizierten Schlussfolgerungen und Erklärungen waren nervig und ich habe sie oft einfach überblättert. Das führte unweigerlich dazu, dass ich die Manga mehrmals lesen musste, um die Zusammenhänge zu verstehen (ein kleiner Fail meinerseits :*). Gegen Ende musste ich mich wirklich überwinden, um weiterzulesen.
Dennoch mochte ich die Tatsache, dass Matt (wenn auch nur ein wenig) öfter vorkam als im Anime und vor allem, dass einige Stellen im Manga anders und teilweise anschaulicher sind. Im Großen und Ganzen hält der Anime allerdings sehr am Manga fest, was ich gut bewerte.
Auswertung:
Sowohl Anime als auch der Manga waren letzten Endes sehr gut. So gesehen, gebe ich Death Note aufgrund der genialen Story und der Mühen, die Tsugumi Ouba und Takeshi Obata in dieses Werk, das einen nicht mehr so schnell loslässt, gesteckt haben müssen, vier von fünf Sternen.
Wer das anders sieht:
I
I
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Kommentare
Trivia:
- Bisher sind zwei Live Action Movies namens "Death Note" und "Death Note - The Last Name" auf deutsch erschienen. In Japan allein spielten die beiden Filme umgerechnet über 60 Millionen Doller ein. Zudem war Tatsuya Fujiwara, der Light Yagami spielte, zwei Wochen lang auf Platz Eins der japanischen Kino-Charts.
- Es gibt drei Death Note Videospiele, die bisher alle ausschließlich auf japanisch und für den Nintendo DS erschienen sind.
1. Death Note: Kira Game (Desu Nouto Kira Geemu)
2. Death Note: L's Successor (Desu Nouto Eru no Tsugu Mono)
3. L the Prologue to Death Note - Rasen no Wana - (L the Prologue to DEATH NOTE - Rasen no Torappu -)
- Bisher sind zwei Light Novels zu Death Note erschienen, unter anderem auch auf deutsch beim Verlag TokyoPop. Der erste Novel ist "Death Note: Another Note: Los Angeles BB Renzoku Satsujin Jiken" von Ishin Nishio, der vor dem Kira Fall spielt, von L's früheren Ermittlungen zusammen mit Naomi Misora berichtet und von Mello erzählt wird. Der Zweite, "Death Note: L change the WorLd", ist die Fortsetzung der beiden Live Action Movies.
Wenn ihr ein Death Note fändet, würdet ihr es benutzen? |
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